Zeitspannen-Umrechner
Rechne eine Dauer zwischen Millisekunden, Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen und Wochen um – praktisch für Timeouts, Cronjobs und Logs.
Dauern schnell umrechnen
Wie viele Sekunden sind 90 Minuten? Wie viele Stunden ein Tag? Der Umrechner wandelt eine Zeitspanne zwischen Millisekunden, Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen und Wochen um und zeigt zusätzlich den Wert in Sekunden – der Einheit, in der viele Konfigurationen (Timeouts, Cache-Zeiten, Token-Gültigkeit) angegeben werden.
Warum keine Monate und Jahre?
Monate und Jahre haben keine feste Länge: Ein Monat hat 28 bis 31 Tage, ein Jahr mal 365, mal 366 Tage. Warum das ohne Startdatum keine belastbare Dauer ist, erklärt die FAQ Warum ist ein Monat keine feste Zeitspanne?; den 366-Tage-Fall ordnet das Glossar Schaltjahr ein. Eine Umrechnung in Sekunden wäre also nur ein Näherungswert und würde je nach Kalenderausschnitt abweichen. Deshalb bleibt der Umrechner bewusst bei Einheiten mit fester Länge.
Quellen
Units outside the SI — Table 8, units accepted for use with the SI
Woche als 604 800 Sekunden
Häufige Fragen
Wie viele Sekunden hat ein Tag?
Ein Tag hat 86.400 Sekunden. Die Zahl ergibt sich aus 24 Stunden mal 60 Minuten mal 60 Sekunden, also aus 24 × 60 × 60. Eine Stunde hat entsprechend 3.600 Sekunden, eine Woche 604.800 Sekunden.
Kleine Ausnahme: An den Tagen der Zeitumstellung hat ein Kalendertag lokal 23 oder 25 Stunden – in koordinierter Weltzeit (UTC) bleibt es aber bei 86.400 Sekunden. Wie diese Ausnahme mit Zeitstempeln, lokaler Anzeige und geplanten Jobs zusammenhängt, erklärt der Ratgeber Zeitstempel und Zeitzonen in der Praxis. Bei geplanten Cronjobs kann diese Ausnahme sogar zu einer fehlenden oder doppelten Ausführung führen - dieser cron-spezifische Sonderfall steht in der FAQ Was passiert mit Cronjobs bei der Zeitumstellung?. Weitere Dauern rechnest du mit dem Zeitspannen-Umrechner um.
Warum ist ein Monat keine feste Zeitspanne?
Ein Monat ist keine feste Zeitspanne, weil er je nach konkretem Monat und Jahr 28, 29, 30 oder 31 Tage hat. Ohne Startdatum ist “ein Monat” deshalb keine belastbare Dauer wie 60 Sekunden, 24 Stunden oder 7 Tage; die genaue Länge folgt erst aus dem Kalender.
Monate haben unterschiedliche Längen
Der Unterschied liegt nicht an einer Rechenungenauigkeit, sondern am Kalender. Februar hat im gregorianischen Kalender 28 Tage, in einem Schaltjahr 29 Tage. Andere Monate haben 30 oder 31 Tage. “Ein Monat ab dem 10. Januar” und “ein Monat ab dem 10. Februar” können dadurch unterschiedlich viele Tage umfassen.
Eine pauschale Regel wie “ein Monat = 30 Tage” kann für grobe Planung oder Abrechnungskonventionen verwendet werden, ist aber keine exakte Umrechnung. Sobald ein Ergebnis technisch belastbar sein soll - etwa für Timeouts, Log-Auswertung oder Ablaufzeiten -, muss klar sein, ob eine feste Dauer oder eine kalenderbezogene Frist gemeint ist.
Warum der Umrechner bei Wochen endet
Der Zeitspannen-Umrechner nutzt bewusst feste Einheiten bis Wochen: Millisekunden, Sekunden, Minuten, Stunden, Tage und Wochen. Diese Einheiten lassen sich ohne Startdatum eindeutig ineinander umrechnen. Monate und Jahre hängen dagegen vom konkreten Kalenderausschnitt ab.
Der Unterschied zu einem Tag ist kleiner, aber wichtig: Für einfache Dauerrechnungen hat ein Tag 24 Stunden. Kalender- und Zeitzonenfragen sind eine eigene Ebene; die bestehende FAQ Wie viele Sekunden hat ein Tag? grenzt diesen Fall ab.
Wann ist ein Jahr ein Schaltjahr?
Ein Jahr ist im gregorianischen Kalender ein Schaltjahr, wenn es durch 4 teilbar ist - ausser es ist durch 100 teilbar; Jahre, die durch 400 teilbar sind, sind trotzdem Schaltjahre. Was ein Schaltjahr genau bedeutet, ordnet das Glossar ein. Die Kurzregel “alle vier Jahre” ist deshalb nur eine Näherung und für Jahrhundertjahre unvollständig.
Praktisch heißt die Regel:
- durch 4 teilbar: Schaltjahr
- durch 100 teilbar: kein Schaltjahr
- durch 400 teilbar: doch wieder Schaltjahr
1900 war kein Schaltjahr, obwohl 1900 durch 4 teilbar ist. Der Grund: 1900 ist auch durch 100 teilbar, aber nicht durch 400. 2000 war ein Schaltjahr, weil 2000 durch 400 teilbar ist. Diese beiden Beispiele zeigen den Unterschied zwischen der Merkhilfe und der vollständigen gregorianischen Regel. Als schneller Test reicht deshalb nicht die letzte Zweierstelle des Jahres; bei vollen Jahrhunderten muss die 400er-Regel mitgeprüft werden.
Die Regel erklärt, warum der Februar manchmal 29 statt 28 Tage hat. Für feste Dauern ist das wichtig: Ein Jahr hat nicht immer dieselbe Tageszahl, und auch Monate haben keine feste Länge. Warum ein Monat nicht wie Sekunden, Stunden oder Wochen als konstante Dauer taugt, erklärt die FAQ Warum ist ein Monat keine feste Zeitspanne?. Feste Einheiten bis Wochen rechnest du im Zeitspannen-Umrechner um.